Zielgestaltung
Perspektivenwandel
Gestaltungskompetenz
Prozessgestaltung
Bettina Binder
0941 899 755 04

Mein Angebot

richtet sich an Teams, Gruppen, Einzelpersonen und auch an Organisationen und Einrichtungen im Profit- wie im Non-Profit Bereich:

  • Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen
  • Fachkräfte, die ihre Weiterbildung professionell begleiten möchten
  • Fachkräfte aus Wirtschaftsbetrieben
  • Ehrenamt in verschiedenen Bereichen

In der Zusammenarbeit stelle ich meinen Blick von außen zur Verfügung und unterstütze ihre Klärungs- und Entwicklungsprozesse auch in komplexen Situationen. Gerne bereite ich für Sie auch Teamtage und Workshops zu Themen, wie z. B. Burnout Prävention, Resilienz, Konfliktmanagement, Kommunikation oder Älter werden im Beruf.

Supervision und Coaching

Strukturgebende Klarheit – neue Perspektiven

Supervision und Coaching sind Beratungsformate, die Einzelpersonen, Teams und Gruppen bei der Reflektion und Professionalisierung des eigenen beruflichen Handelns unterstützen.

Der Unterschied liegt in der historischen Entwicklung beider Formate – die Auftragsklärung entscheidet, ob sich der Schwerpunkt der Themenbearbeitung eher prozessorientiert oder zielorientiert gestaltet.

Meine Themenschwerpunkte:

  • Teamentwicklung und Fallarbeit
  • Gesundheitsfürsorge und Burnout Prävention
  • Klärungs- und Entwicklungsprozesse
  • Kommunikations- und Konfliktverhalten
  • Übergangs- und Veränderungsprozesse
  • Begleitung von Zielentwicklung
  • Ressourcen- und Potentialorientierung
  • Leitungsthemen

Ihr Nutzen von Supervision und Coaching:

  • Klärung der beruflichen Rolle hinsichtlich Profession, Funktion und Aufgabenbeschreibung
  • Zwischenmenschliche Wirkfaktoren im Team, z. B. Kommunikationsstrukturen, reflektieren
  • Verbesserung der Zusammenarbeit im Team, z. B. über Konfliktklärung
  • Einbezug von sachlicher, emotionaler und institutionaler Ebene
  • Professionalisierung im Umgang mit Klienten, Angehörigen und anderen Professionen
  • Entwicklung und zielgerichteter Einsatz von Ressourcen und Potentialen
  • Arbeitszufriedenheit und Freude am beruflichen Tun steigern
  • Blick auf die eigene Person: Selbstwertschätzung und Gesundheitsfürsorge
  • Reflektion und Organisation von Arbeitsabläufen
  • Überprüfung und Aktualisierung von Konzepten hin auf deren Wirksamkeit
  • Begleitung von Orientierungs- und Übergangsphasen, z. B. Arbeitsplatzwechsel, (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben, Positionswechsel
  • Entscheidungskompetenzen und Selbstverantwortung stärken

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Fortbildungsangebote

Nach einem Vorgespräch erarbeite ich bedarfsorientiert und individuell für die jeweilige Zielgruppe ein Fortbildungskonzept mit gewünschtem zeitlichem Umfang. Die genannten Titel sind exemplarisch und in ihrer Ausgestaltung flexibel zu verstehen.

Ein ansprechendes Lernklima ist mir wichtig. Erlebensaktivierende Gruppenübungen und theoretische Inputs wechseln sich ab mit reflektiertem Austausch, Ergebnissicherung und Transfer in den Arbeitsalltag.

Im Fokus steht ein lebendiges Arbeiten mit abwechslungsreicher Methodik aus dem gestalttheoretischen Hintergrund, Elementen aus dem Bereich Salutogenese, Resilienz und neurobiologischen Erkenntnissen.

Gerne komme ich für Fortbildungen und Seminartage Ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auch zu Ihnen ins Haus.

Burnout Prävention: Bewältigung statt Überwältigung:

  • Theoretische Hintergrundinformationen
  • Dynamik von Beschleunigung und Entgrenzung
  • Reflektion Energiehaushalt: Energieräuber und nährende Elemente
  • Analyse innerer wie äußerer Erwartungen und Ressourcen
  • Anerkennung, Würdigung und Abgrenzung
  • Arbeit mit dem sinnstiftenden Ziel der beruflichen Tätigkeit
  • Übungen zur Entspannung und Transferleistung

Älter werden in sozialen Berufen:

  • Definition und theoretische Inputs
  • Demographischer Wandel und seine Auswirkungen
  • Analyse Selbstwahrnehmung: Umgang mit Altersstereotypen
  • Ressourcenorientierter Blick auf Kompetenzen, Berufs- und Lebenserfahrung
  • Positionierung: Rückblick und Ausblick innerhalb der Tätigkeit
  • Älter werden als Prozess: Umgang mit Übergängen
  • Verknüpfung der Ressourcenvielfalt im Team

Konstruktiver Umgang mit Konflikten

  • Konfliktdefinition und Konfliktentstehung
  • Methoden zur Konfliktanalyse
  • Konfliktdynamik
  • Selbstwahrnehmung und Einfluss in Konfliktsituationen
  • Konflikten konstruktiv am eigenen Arbeitsplatz begegnen
  • Methoden zur deeskalierenden Kommunikation
  • Praxistransfer

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Was ist Gestalttherapie:

Werde, was du bist...

...der gestalttherapeutische Weg dorthin geschieht auf der Ebene individuellen Erfahrens im therapeutischen Kontext.

Gestalttherapeutische Interventionen entwickeln sich aus dem aktuellen, prozesshaften Geschehen. Bearbeitet wird, was sich aus dem Selbst heraus im Augenblick zeigen möchte. Ein großer Teil der therapeutischen Begleitung besteht darin, den Möglichkeiten zur Selbsterforschung Raum zu geben und diesen wertschätzend zu begegnen.

Gestalttherapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren und dient der Persönlichkeits- und Lebensgestaltung.

Fritz Perls hat als einer der Hauptbegründer der Gestalttherapie, als langjähriger Psychoanalytiker, die damaligen Annahmen der Psychoanalyse nach Freud sehr kritisch geprüft und sich zusammen mit Anderen von dieser differenziert.

Weitere Einflüsse, z. B. aus der Gestaltpsychologie, aus philosophischen Annahmen von Martin Buber und Salomon Friedländer und auch aus östlichen Philosophien, haben zudem die Gestalthaltung im Umgang mit Klienten geprägt.

Gestalttherapie arbeitet mit Inhalten und Themen, die sich im Hier und Jetzt zeigen. Annahme dabei ist, dass in der Gegenwart bereits Vergangenheit und Zukunft enthalten sind. Im Vordergrund steht die Kontaktaufnahme mit den eigenen Bedürfnissen und Befindlichkeiten in der aktuellen Situation und im Bezug zum persönlichen Hintergrund.

Jedem Verhalten wird zunächst eine positive Entstehungsmotivation zu Grunde gelegt, nämlich die Existenz zu sichern. Wir Lebewesen besitzen einen uns innewohnenden Drang zu Wachstum und Selbstverwirklichung und auch das entsprechende Potential.

Durch Erziehung und andere Einflüsse aus dem sozialen Umfeld lernen viele Menschen das zu sein, was man ihnen lehrt, wie sie sein sollten. So werden häufig wertvolle Anteile der Persönlichkeit unterdrückt, geleugnet oder mit Scham besetzt und kommen nicht zur Entfaltung.

…und so wollen sie nicht sein, was sie sind und sind nicht, was sie sein wollen…

Gestalttherapie will den Prozess unterstützen all die verstreuten, entfremdeten Teile des Selbst zu finden und wieder in die Persönlichkeit zu integrieren. Offene, unerledigte Dinge aus der Vergangenheit können sich schließen und ein Gefühl von individueller Ganzheit kann entstehen.

Für diesen Entwicklungsprozess sind wesentlich: Bewusstheit und Selbstakzeptanz im gegenwärtigen Augenblick und die Annahme von dem, was ist. So wird Veränderung möglich.

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